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Alexander Göbel

Geboren am 21. September 2001

Ich heiße Alexander und bin schon 5 Jahre alt.
Seit meiner Geburt bin ich körperlich und geistig schwer behindert.

 Als Meine Mutti mit mir Schwanger war,
verlief bis Mitte des 7. Monats alles wunderbar.

 Plötzlich wurde meine Mutti sehr krank.

Bei 1000 Schwangerschaften passiert so etwas im Durchschnitt einmal und ich war wahrscheinlich genau diese 1000. Schwangerschaft.

 

Ich war ein Wunschkind
und da meine Mutti
nicht auf normalem Weg schwanger werden konnte,
wurde eine künstliche Befruchtung vorgenommen.
Es wurden zwei Babys eingesetzt
und ich gewann den Wettlauf und war der stärkere.
Ende des 7. Schwangerschaftsmonats
wurde ich gewaltsam auf die Welt geholt,
da Mutti und ich sonst nicht überlebt hätten.

Damit begann der Ernst des Lebens für mich.

 

Ich wog nur 825 g und war 34 cm klein,
war also ein Winzling
und meine Mutti sagte immer,
lieb und fürsorglich,
"Krümmelchen" zu mir.

Es fiel mir schwer alleine zu atmen
aber ich habe tapfer durchgehalten.

(Zwischenzeitlich muss ich
nur einmal für acht Stunden beatmet werden.) 

Die Ärzte gaben mir eine Überlebenschance von 50 %.

 

Als ich drei Tage alt war stellten die Ärzte bei mir
beidseitige schwerste Gehirnblutungen fest.

Dadurch entwickelte ich einen Hydrocephalus (Wasserkopf).

Für meine Mutti ist in dem Moment eine Welt zusammen gebrochen,
aber sie war sehr tapfer und machte mir Mut.

In den ersten 4 Wochen musste ich jeden zweiten Tag
im Rückenmark punktiert werden,
damit sich das Blutgerinnsel in meinem Köpfchen auflösen konnte
und mein Kopfumfang keine riesigen Ausmaße annimmt,
sowie mein schon geschädigtes Gehirn durch den Überdruck
nicht einen noch größeren Schaden erleidet.
Nach den vier Wochen löste sich das Blutgerinnsel endlich auf
und dadurch blieb mir schließlich eine Operation erspart. 

Endlich wog ich 1000 g
und bekam von der Schwester zu Belohnung einen Luftballon. 

Mit meinem Gewicht ging es langsam Bergauf,
ich war transportfähig
und wurde von der Kinderintensivstation
auf die normale Frühgeborenen Station verlegt.

Die ersten zwei Wochen dort, machte ich Fortschritte,
doch dann kam der Hammer:
Meine Lunge sowie meine Bronchien arbeiteten nicht richtig,
da sie kaum Entwickelt waren.
Ich bekam starke Sauerstoffabfälle.
Meine Mutti bekam eine Elternwoche in der Klinik,
aber sie selbst wurde krank
und musste mich allein lassen. :-(

 

Bis Dezember ging es mit mir ständig Berg auf und Berg ab.
Positiv war nur mein langsam zunehmendes Gewicht.

Ganz langsam entwickelte ich mich zu einem richtigen Baby.

Eigentlich hätte ich am 14. Dezember nach Hause gedurft,
aber durch die ständigen Sauerstoffabfälle
konnte ich noch nicht alleine trinken
und musste im Krankenhaus bleiben. 

Im Dezember und Januar durfte meine Mutti bei mir,
im Krankenhaus bleiben,
so konnten wir wenigstens schmusen
und uns lieb haben lernen.
In der Zeit haben wir ohne zusätzliche Sauerstoffzufuhr,
das trinken geübt.

Am 24. Dezember kam der Augenarzt und sagte meiner Mutti,
dass ich durch den Sauerstoffmangel,
Wucherungen in der der Netzhaut bekommen habe,
welche Operiert werden müssen.
Ein schönes Weihnachtsgeschenk :-(

 14 Tage lang wurde ich täglich untersucht
und der OP Termin wurde immer wieder verschoben,
mit dem Ergebnis,
dass sich die Wucherungen stabilisiert haben
und eine OP nicht mehr nötig war.

Mitte Januar wurde ich noch an meinen Leistenbrüchen operiert
und da ich keine ständige zusätzliche Sauerstoffzufuhr mehr brauchte
und endlich alleine trinken konnte,
durfte ich am 22. Januar nach Hause.

 

Juhu!

Als ich 9 Monate alt war stellte man
eine schwere Epilepsie und Blindheit bei mir fest.
Ich konnte nur Hell und Dunkel unterscheiden.

 

Mit 2 Jahren hatte ich eine schwere Bronchitis
in Verbindung mit einem Herzstillstand,
aber als der Kämpfer, der ich nun mal war und bin,
habe ich auch das geschafft. :-)
 

Meine Ärzte, Therapeuten und meine Mutti
gaben mir die bestmöglichste Unterstützung.

Inzwischen bin ich 5 Jahre alt, wiege 12 kg und bin 87 cm groß.
Ich gehe jetzt in einen behinderten Kindergarten.

 

Dort bekomme ich:

Geh- und Hörerziehung, Musiktherapie,
Bobath Therapie,
Bewegungsübungen
für behinderte

 und gehe sogar zum

 Reiten und
Schwimmen.

 

 

Durch die Gehirnblutungen ist bei mir die Motorik geschädigt,
was zu einer Spastik (Verletzung der Zellkommunikation) führte,
so dass ich weder sitzen noch stehen kann.

Mein Essen bekomme ich über eine Magensonde.

 

Trotz alldem bin ich ein fröhliches, lustiges Kind
und habe viel Spaß am Leben.

Ich denke, dass ich irgendwann ein bisschen sitzen, laufen und allein essen kann.
 Jedenfalls gebe ich mir die größte Mühe!

:-)

Am liebsten würde ich eine Delphintherapie machen,
wovon sich meine Ärzte selbst große Fortschritte erhoffen. 

Da ich aber mit meiner Mutti zwischenzeitlich allein bin
und sie auch nicht wegen meiner öfteren Erkrankungen
und Pflegebedürftigkeit arbeiten gehen kann,
bitte ich um Euere Unterstützung
um mir eine Delphin - Therapie zu ermöglichen.
 

Wer mir helfen möchte, den bitte ich um eine Spende,
- sei sie auch noch so klein -,
auf das, für diesem Zweck,
neu errichtete Konto meiner Mutti zu überweisen.
 

Meine Mutti und ich
bedanken uns im Voraus ganz herzlich für euere Mithilfe.

Wir halten euch natürlich über alles am Laufenden, keine Sorge!

 

Ganz liebe Grüße,

Euer Alexander

 

Spendenkonto:

Deutsche Bank

Hospitäler Stiftung
Verwendungszweck: Spende Alexander Göbel
KTO = 300 50 140 1
BLZ = 810 700 24

 

Das Geld wird ausschließlich zur Ermöglichung der Therapie genutzt,
es werden darüber hinaus keine Spenden von dieser Seite aus angenommen.

Natürlich ist es möglich eine Spendenquittung auszustellen.
Wir bitten dafür nach erfolgreicher Spende eine eMail mit der Anschrift an unsere untenstehende Adresse zu schicken.
Nach Abgleich mit den Überweisungsdaten wird dieser Spendenbescheid unverzüglich zugeschickt.

Bei Fragen:
info@delphintherapie-alexander.de
Anfragen und Gesuche werden so schnell wie möglich beantwortet!